Ausgabe 37


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Ausgabe 37

Diabetes, Übergewicht, Allergien: Wer die Ernährung aus gesundheitlichen Gründen umstellen muss, stößt oft an seine Grenzen. Sämtliche Prozesse im Körper laufen nur ab, weil die Anleitungen dafür im Erbgut festgeschrieben sind. Gene regulieren auch den Zellstoffwechsel. Bereits in den siebziger Jahren hatte sich der Biochemiker Randy Schekman von der kalifornischen Berkeley -Universität vorgenommen, herauszufinden, welche Gene den Transport von Stoffen aus einer Zelle steuern. Am Beispiel von Bäckerhefe-Zellen, deren Postausgang nicht funktionierte, weil sie zu viele Päckchen auf einmal losschickten, studierte er für den Mechanismus maßgebliche Genmutationen und verglich dieselben Erbgutabschnitte defekter und gesunder Zellen. So identifizierte er schließlich drei Klassen von Genen, die unterschiedliche Bereiche des körpereigenen Transportsystems koordinieren.

In Getränken enthaltenes Kohlenstoffdioxid stimuliert beim Trinken die Geschmackssinneszellen, was einen Erfrischungseffekt zur Folge hat. Bei Getränken wie Bier oder Sekt entsteht es durch Gärung, bei anderen wie Limonade oder Sodawasser wird es künstlich zugesetzt oder es wird kohlenstoffdioxidhaltiges, natürliches Mineralwasser verwendet. Bei der Herstellung wird Kohlenstoffdioxid unter hohem Druck in das Getränk gepumpt, wobei es zu etwa 0,2 % mit Wasser zu Kohlensäure reagiert, während sich der größte Teil als Gas im Wasser löst. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es die Bezeichnung E 290. 65 Im Privathaushalt wird mit Sodabereitern Kohlendioxid aus Druckpatronen durch das anzureichernde Getränk geleitet.

«Die Verbreitung der Atkins-Diät versetzt der Spontaneität der amerikanischen Gastgeberin den Todesstoss», hatte (ehe sie von einem Richter in New York wegen unerlaubter Börsengeschäfte zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt wurde) die amerikanische Lifestyle-Ikone Martha Stewart geschrieben. Wer Freunde zum Essen einladen wolle, müsse sich zuvor vergewissern, ob Kartoffeln, Reis oder Spaghetti durch rohen Spinatsalat ersetzt werden müssten. Stewarts Rufe nach einer ausgewogenen Ernährung, die den mässigen Konsum von Orangensaft einschloss, gingen zur Enttäuschung der Zitrusfrüchte-Industrie im «Low Carb»-Rausch unter. Dafür wurden die Verzweiflungsschreie von Millionen von übergewichtigen Amerikanern gehört. Die meisten Fast-Food-Restaurants bieten heute kohlehydratarme Gerichte an.

Dazu kommt, dass sie viele Sinne anspricht. Denn wenn die Tube CC Cream geöffnet, strömt dem Anwender schon ein zarter Duft in die Nase. Mit den Fingerspitzen wird sie auf das Gesicht aufgetragen, das vorher frisch gewaschen werden sollte. Die Creme hat außerdem noch Anti-Aging-Wirkstoffe, die die Haut jünger aussehen lässt.

Dadurch dass der "Hunger nach Süßem" im Hirn nicht gestillt werden kann, wird außerdem oft nachgelegt. Die Folge: hohe Blutzuckerwerte. Und die führen z.B. auch laut Studie der Charité Berlin zu kognitiven Einbußen: Menschen mit dauerhaft hohem Zuckergehalt im Blut erreichten in der Studie signifikant schlechtere Werte in Sachen Gedächtnisleistung als Probanden mit niedrigem Blutzuckerspiegel.

Besonders der berühmte " JoJo Effekt " macht vielen Menschen zu schaffen, die dauerhaft abnehmen wollen. Dieser ist die Folge von Diäten, Schlankheitskuren und Crash-Diäten, von falscher bzw. zu wenig Ernährung und anderen Fehlern, die man leider in der Hoffnung auf den kurzfristigen Erfolg viel zu schnell begeht. Zwar sind radikale Vorgehensweisen wie zum Beispiel die Kohlsuppendiät mit Sicherheit von schnellem Erfolg gekrönt, jedoch kann man davon ausgehen, dass zwangsläufig wieder an Gewicht zugelegt wird. Je schneller man an Gewicht verliert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die verlorenen Kilos in kurzer Zeit wiederkommen. Ein weiteres, oft unterschätztes Hindernis ist der oft auftretende Abbau von Muskulatur anstatt von Körperfett. Dadurch reduziert sich der Energieverbrauch - was bedeutet, dass dadurch weniger Kalorien verbrannt werden, der Stoffwechsel sich verlangsamt und man trotz gesundem Essen kaum noch an Gewicht verliert.

► „Grundsätzlich ist den Menschen zu raten, dass sie sich eher bedecken als entblößen, sagt Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts (DMI) in Köln. „Nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch aus Gründen des Sonnenschutzes.

Bis die Wissenschaft zu einem endgültigen Urteil kommt, inwiefern Sport Depressionen lindert oder vorbeugt, ist es wohl hilfreich, auf sich selbst zu hören. Ob als Therapie oder Prophylaxe, wenn sich die Aktivität gut anfühlt, wenn sie Spass macht, mit Stolz erfüllt, den eigenen Vorlieben entspricht und aus eigenem Antrieb geschieht, dann ist sie vermutlich goldrichtig. Der körperlichen Gesundheit nutzt sie allemal. Sport, so Fuchs, sei aber nicht der wichtigste Schutzfaktor für die Psyche. Beziehungsfähigkeit sowie die Fähigkeit, über sich selbst nachzudenken, böten vermutlich einen besseren Schutz vor psychischen Problemen. Aber auch das kann man trainieren.